Der ASUS Eee PC 901

26. August 2008

Spielzeug oder Workstation?

Hatte ich mich bereits seit Ankündigung des Eee PC vor einem Jahr in die Idee und die Hardware verguckt, so habe ich mich nun endlich überwunden mir das aktuelle Modell, den Eee PC 901 anzuschaffen. Meiner Meinung nach ist das in Deutschland seit Mitte August verfügbare Netbook des Herstellers ASUS eines der vielfältigsten Notebooks das zur Zeit auf dem Markt erhältlich ist. Mit 8,9″ Bildschirmdiagonale und einem Gewicht von gerademal 1,1kg ist dieser Computer geradezu prädestiniert für jedes Handschuhfach und jede Frauenhandtasche. Selbstverständlich leidet unter diesen Dimensionen die Grafikauflösung sowie die Größe der Tastatur. Wer allerdings nicht alle zehn Finger darauf unterbringen will, gewöhnt sich nach kurzer Zeit schnell an das 2-Finger-Suchsystem. Und zur Bildschirmauflösung: Wir haben doch alle mal mit einer Auflösung von 800×600 gearbeitet, oder? Dagegen sind die 1024×600 des Eee PC schon Luxus.

Ausstattung, Laufzeit, Leistung

Für einen Kaufpreis von 379,-€ erhält man einen verhältnismäßig gut ausgestatteten PC. Das neue Modell hat erstmals einen Intel Atom Prozessor verbaut. Der Chip ist auf Netbooks ausgerichtet und schont den Akku bedeutend im Vergleich zum Vorgänger. So erreicht men mit dem Eee PC traumhafte Laufzeiten von 5-7 Stunden. Spart man noch etwas mehr, wechselt auf den Powersave-Modus, stellt WLan, Bluetooth sowie die integrierte Kamera ab und verdunkelt das Display, so stecken sogar 9 Stunden Laufzeit im 6600mAh starken Akku! Da kommt kaum ein anderes Notebook mit.

Selbstverständlich darf man von der Leistung keine Spielepower erwarten, doch selbst hier wurde ich positiv überrascht: Spiele wie GTA Vice City laufen selbst in höchster Auflösung nahezu flüssig, Half-Life und Counterstrike sind gar keine Problem. Ebenso X-Moto. Und was brauch ich schon mehr. Auch mein AutoCAD läuft problemlos, auch wenn das Zeichnen auf einem derart kleinen Bildschirm nun wirklich gewöhnungsbedürftig ist und viel Scroll-Arbeit erfordert.

Die 1,3 Megapixel-Kamera liefert relativ gute Bilder und mit dem vorinstallierten Skype ist man schnell für Videokonferenzen gerüstet. Die eingebauten Stereo-Lautsprecher versprechen ein “Dolby Sound Room”-Erlebnis. Tatsächlich sind die Lautsprecher für die Größe nicht zu verachten, eine Partybeschallung darf man allerdings nicht erwarten. Allerdings bieten die installierten Grafik-Treiber eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, die bei der falschen Wahl auch schonmal das ganze System lahm legen können.

Ein optisches Laufwerk darf man bei der Größe nicht mehr erwarten. Das bringt eine Menge Einschränkungen in Bezug auf Software-Installation und vor allem das Betrachten von DVD’s. Mit einem externen Laufwerk kommt man über diese Grenzen hinweg. Mit einem kleinen Trick kommt man allerdings auch ohne optisches Laufwerk weiter: Mit Virtuellen Laufwerken lassen sich solche emulieren. MagicDisc ist solch ein Emulator und zudem noch kostenlos. Man kann damit ISO-Images laden und dem PC vorgaukeln, er hätte tatsächlich ein Laufwerk. Diese Images kann man beispielsweise auf einem anderen PC erstellen und auf einen USB-Stick transferieren.

Betriebssysteme

Der kleine schafft den Umgang mit nahezu allen erhältlichen Betriebssystemen. Ausgeliefert wird der 901 in Deutschland bislang mit Windows XP. Auch wenn die Leistung etwas begrenzt ist, so ist auch der Betrieb mit Windows Vista Ultimate möglich. http://www.youtube.com/watch?v=2Dr8pq3jLYc

Selbstverständlich laufen sämtliche Linux-Derivate verhältnismäßig zuverlässig auf dem Eee. Später soll ja auch eine 20GB-Variante mit Linux ausgeliefert werden. Das Highlight ist die Kompatibilität mit Apples Mac OS X. So haben es einige Hacker-Communities bereits geschafft Tiger und Leopard auf dem Eee PC 901 zum laufen zu bringen. http://www.youtube.com/watch?v=JGHDKpqZ86I

Modding

War ich mir vor dem Kauf noch nicht von diesen Eigenschaften bewusst, erweist der kleine sich im nachhinein immer mehr als sehr starke Kiste zum kleinen Preis. Auch die Internet-Gemeinde hat den kleinen schon ins Herz geschlossen und spendiert ihm zusätzliche Hardware.

Der eingebaute 8GB große Flash-Speicher lässt sich problemlos gegen handelsübliche 1,8″-Festplatten austauschen. Auch CF-Adapter lassen sich verbauen. So sind auch Kapazitäten bis 120GB keine Problem mehr und der kleine brauch sich definitiv nicht mehr verstecken. http://www.youtube.com/watch?v=sJdNQk5AfkE

Mein Lieblingsmodding ist aber das nachträglich hinzugefügte Touchdisplay. Mit etwas handwerklichen Fähigkeiten kann man dies selbstständig nachrüsten. Bei eBay sind die Module verhältnismäßig günstig erhältlich. So erhält man im handumdrehen Features, die sonst nur von teuren Notebooks zu erwarten sind. http://www.youtube.com/watch?v=lt5ppKn05jg

Auch neue Akkus sind bereits in Umlauf. Diese enthalten die doppelte Anzahl an Zellen, womit auch schnell die doppelte Laufzeit erreicht werden kann. Die Angabe von 12 Stunden erscheint dadurch äußerst realistisch.


VirtualBox 1.6.4 auf MacOS X

5. August 2008

Heute habe ich mir die neue Version von VirtualBox, einer Virtualisierungsumgebung für nahezu alle Betriebssysteme, heruntergeladen und auf meinem Mac installiert. Virtualbox gibt es schon seit einer ganzen Weile als OpenSource Software. Nachdem nun Sun an der Entwicklung beteiligt ist, haben sich nochmals riesen Fortschritte gezeigt.

In der aktuellen Version 1.6.4 unterstützt VirtualBox auch den Fensterlosen Modus (seamless mode). Dabei läuft eine fremde Anwendung wie in einem normalen Fenster der gewohnten Umgebung. Möglich wird dies durch die Installation sogennanter Guest Additions in der virtuellen Umgebung. Diese Treiber bringt zahlreiche weitere Vorteile wie bessere Mausunterstützung, schnellere Grafikleistung, bessere Anpassung der Auflösung und das teilen von Verzeichnissen.

Ich habe bei mir ein WindowsXP installiert. Dies brauche ich aus einem einzigen Grund: CAD zeichnen mit AutoCAD. Außerdem läuft gerade noch ein aktuelles Ubuntu 8.04 für Testzwecke und weil ich Linux immer noch lieb hab. Auf dem Screenshot sieht man alle drei Umgebungen im Fensterlosen Modus. Man sieht das Dock von MacOS X und Vorschau mit einem PDF-Dokument. Von Windows ist die Taskleiste sichtbar und das AutoCAD-Fenster. Unter Ubuntu sieht man ebenfalls die Systemleiste sowie den Firefox mit der Ubuntu-Startseite

VirtualBox auf MacOS X mit WindowsXP und Ubuntu 8.10

VirtualBox auf MacOS X mit WindowsXP und Ubuntu 8.04

Fazit: Es klappt alles BESTENS und macht richtig Spaß damit zu arbeiten. Die Mausintegration und der Fensterlose Modus sind genial und es ist toll Windows in einem Fenster eingesperrt zu haben. Vielen Dank an die Entwickler von VirtualBox für die großartige Arbeit!


Die unglaubliche Harry S. Morgan Foto-Story

17. Juli 2008

Wie bereits angedroht erscheint nun das Re-Release der unglaublichen Harry S. Morgan Foto-Story. Die hab ich irgendwann mal im Jahre 2001 veröffentlicht, nachdem ich auf dubiose Weise auf den Trichter gekommen bin. Grundlage waren drei Videos zwischen denen plötzlich eine Beziehungen eindeutig geworden sind. Auch wenn der künstlerische Aspekt nicht allzu groß ist, wollte ich doch nicht, dass dieses Meisterwerk der digitalen Bildbearbeitung in Vergessenheit gerät.

Ein kleines Comeback hab ich sozusagen vor ein paar Tagen erlebt als mich ein Freund auf das Suchergebnis hingewiesen hat, dass man erhält, wenn man bei der Google-Bilder-Suche nach “Harry S. Morgan” sucht.

Nun will ich auch gar nicht mehr verraten, schauts euch einfach selber an:
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Providerwechsel angestoßen

17. Juli 2008

Damit diese Seite vorwärts kommt, habe ich heute morgen den Providerwechsel angestoßen und bei meinem bisherigen Provider gekündigt. Gleichzeitig habe ich beim neuen Provider einen Vertrag mit Domainübernahme abgeschlossen. Das ganze sollte in den nächsten Tagen über die Bühne gehen und bedeutet, dass www.bc547c.de irgendwann für kurze Zeit nicht mehr  verfügbar sein wird (was nicht schade ist und sicher auch niemanden interessiert).

Nötig war diese Maßnahme aus dem Grund, da ich bei meinem aktuellen Anbieter keine Unterstützung Scriptsprachen wie PHP und auch keine Datenbank-Anbindung zur Verfügung hatte. Und diese Dienste hätte ich teuer löhnen müssen.

Einige der Inhalte auf der alten Seite möchte ich allerdings doch übernehmen (z.B. die kultige Harry S. Morgan Photo-Story von anno dazumal) und so werde ich diese in den nächsten Tagen hier veröffentlichen. Bleibt also abzuwarten wann alles abgeschlossen ist, und dann sieht man sich hoffentlich bald wieder auf www.bc547c.de.


Projektseite

16. Juli 2008

Auf meinem Weg zu einer neuen, sinnvollen WebSeite habe ich heute angefangen einige neue Seiten zu schreiben.  So hab ich im Bereich Projekte bereits 6 Projekte aufgeführt und einige Informationen dazu geschrieben. Diese werden in der nächsten Zeit noch vervollständigt und aktualisiert werden.


Modalanalyse einer Coca-Cola Flasche

15. Juli 2008

Ich habe mir heute in der Mittagspause eine Cola in einem mehr oder minder namhaften Supermarkt gekauft. Dabei habe ich festgestellt, dass diese auf eine äußere Anregung mit einer sehr definierten Systemantwort reagiert. Also habe ich kurzentschlossen eine kleine Modalanalyse dieser Cola-Flasche durchgeführt.

Die Möglichkeiten für eine derartige Analyse waren vorhanden, also schnell die Vorbereitungen gemacht. Zuerst habe ich ein kleines Stückchen aus dem Etikett herausgeschnitten, Sekundenkleber auf die Fläche aufgetragen und den 3-Achs-Beschleunigungsaufnehmer aufgeklebt.

Sensormontage an der Cola-Flasche

Sensormontage an der Cola-Flasche

Danach gings ab ins Prüfgehäuse. Den Rest des Beitrags lesen »


Layout einer Diplomarbeit

14. Juli 2008

Da ich seitens meines Professors keine genauen Vorgaben zum Layout meiner Diplomarbeit erhalten habe, habe ich mich heute mal im Internet erkundigt und einige Interessante Tips und Hinweise gefunden.

Da ich meine Diplomarbeit selbstverständlich mit OpenOffice.org schreibe, waren die Anleitungen von Werner Roth genau das richtige für mich.

Hier wird auch sehr gut die Verwendung der Absatz- und Seitenvorlagen erklärt. Also für alle Studenten mal sinnvoll sich das anzuschauen. Das erleichtert die Arbeit mit jeglichen Textverarbeitungsaufgaben stark!


Online-Schulung

14. Juli 2008

Im Rahmen meiner Diplomarbeit “Serienprüfung von Winkelgetrieben anhand einer Schwingungs- und Geräuschanalyse” hatte ich heute meine erste Online-Schulung der Firma Brüel&Kjær zum Thema “FFT Analysis Basics”

FFT-Spektrum mit einem Peak, umgeben von Rauschen

FFT-Spektrum mit einem Peak, umgeben von Rauschen

Nunja, wie der Titel schon sagte waren es Basics und die sollte ich zu diesem späten Zeitpunkt meiner Diplomarbeit eigentlich schon beherrschen. Aber alles in allem trotzdem Interessant und gelernt hat man immer was. Das ganze kam aus USA, war auf Englisch und bei denen war 10Uhr morgends.

Hatte jedenfalls etwas von Vorlesung; man hört jemandem zu (oder auch nicht) und kann nebenher was am Rechner machen und im Internet surfen. Nunja, es war die Erste von einer Reihe von Einführungsvorlesungen die ich mir mal kostenlos anhören werde.

Für diejenigen die Interesse an solchen Schulungen haben sei an dieser Stelle mal der Link genannt unter dem ihr euch informieren, kostenlos registrieren (und danach vielleicht Kunde werden) könnt: BK-Home

Ansonsten bin ich heute nach einigen Layout-Wechseln bei Seite 44 meiner Ausarbeitung zur Diplomarbeit angelangt und somit bei der geschätzten Hälfte. Bleiben noch 6 Wochen bis zur Vollendung.


Willkommen zu meinem Blog

13. Juli 2008

Nachdem ich einer Freundin heute die Vorteile eines Blogs während ihrer Ghana-Reise näher bringen wollte und beispielhaft diesen Blog angelegt habe, bin ich selber zum ersten Mal damit in Kontakt gekommen.

Nun bin ich aber selber so heiß, dass ich dies künftig weiterführen und so meine bisherige Webseite www.bc547c.de ablösen werde (die seit sicher 4 Jahren nicht mehr aktualisiert wurde)

Ich werde an dieser Stelle etwas über Computer, das Internet, Apple und Macs und meine zahlreichen privaten Projekte und Hobbies schreiben.